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16 Dezember 2013

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30 Oktober 2013

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21 Mai 2013

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17 Mai 2013

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28 März 2013

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29 Januar 2013

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28 Januar 2013

Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland – Statusbericht ist Umweltbuch des Monats...

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03 Januar 2013

Zeitreise ins Jahr 2080 – Gewinner und Verlierer des Klimawandels in Europas Bächen und Flüssen...

Pressemitteilungen

Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland – Statusbericht ist Umweltbuch des Monats

Hamburg/Frankfurt, 28.1.2013. Der drohende Verlust biologischer Vielfalt infolge des Klimawandels gilt als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Den Stand des Wissens über die erwarteten Auswirkungen für Deutschland fasst der soeben erschienene Band „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“ zusammen. Über 100 Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen – von der Klimatologie über die Biologie, die Bodenkunde und die Forstwirtschaft bis hin zur Medizin und zur Soziologie – haben daran mitgewirkt. Der vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und dem Climate Service Center (CSC) herausgegebene Statusbericht wurde nun von der Deutschen Umweltstiftung zum Umweltbuch des Monats gekürt.

Über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Beiträge in diversen Fachzeitschriften veröffentlicht. Bisher fehlte jedoch eine kompakte, allgemein verständliche Zusammenstellung des aktuellen Wissensstands. Diese Lücke schließt der Statusbericht „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“. Die Herausgeber der bislang umfangreichsten Zusammenstellung zu diesem Thema verfolgen einen interdisziplinären Ansatz, der alle relevanten Fachgebiete einbezieht, von der Bodenkunde bis zur Klimaforschung.

Vom Wissen zum Handeln
Die Zunahme von Extremwetterereignissen und Dürreperioden spielen im Bericht eine zentrale Rolle. Denn besonders spürbar wird der Klimawandel bei der Verteilung der Niederschläge sein. Sie können im Sommer in einigen Gebieten um bis zu 40 Prozent abnehmen, im Winter jedoch weiträumig erheblich zunehmen. Die Konsequenzen reichen von der Veränderung des Salzgehaltes in der Ostsee und den damit verbundenen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen bis hin zur Beeinträchtigung oder gar zum Verschwinden wertvoller Ökosysteme. Vor allem Feuchtgebiete in bestimmten Regionen sind erheblich gefährdet, wenn sich die Grundwasserneubildung verringert. . Denn mit Veränderungen der Wassermenge geht in der Regel auch eine Verschlechterung der Wasserqualität einher. Das kann sich negativ auf sensible Organismen auswirken und damit die Artenzusammensetzung verändern.
Die Autoren zeigen nicht nur Probleme auf, sondern geben auch konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass für eine nachhaltige Landnutzung in Zukunft eine Integration von Klimapolitik und Naturschutz in landschafts- und stadtplanerische Prozesse sowie in die Land- und Forstwirtschaft dringend nötig ist. Besonders wichtig seien die Verbesserung der „grünen Infrastruktur“, verstärkte Aktivitäten zum Erhalt der Artenvielfalt sowie Initiativen zur Anpassung an klimatische Veränderungen. So könnten Waldumbaumaßnahmen angesichts einer möglichen Zunahme von Dürreperioden einen wichtigen Schutz vor Waldbränden darstellen. Aber auch jeder einzelne Bürger, so die Herausgeber, könne einen Beitrag leisten, beispielsweise durch einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und ein verantwortungsvolles Konsumverhalten, das regionale und saisonale Produkte bevorzugt.

Das gleich nach dem Erscheinen durch die Deutsche Umweltstiftung zum Umweltbuch des Monats gekürte Buch ist bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt erschienen:

Volker Mosbrugger, Guy Brasseur, Michaela Schaller, Bernhard Stribrny (Herausgeber):
Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland
Gebundene Ausgabe, 420 Seiten; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN-10: 3534252357; ISBN-13: 978-3534252350

Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden:
Christina Herborg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft)
Hindenburgstraße 40, 64295 Darmstadt
Tel. 06151/3308-161 Fax: 06151/33 08 208
e-mail: herborg@wbg-wissenverbindet.de 

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Michaela Schaller
Climate Service Center (CSC)
des Helmholtz-Zentrums Geesthacht
Tel.: 040-226 338-416
E-Mail: michaela.schaller@hzg.de

oder

Dr. Julia Krohmer
LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)
Tel.: 069 7542 1837
E-Mail: julia.krohmer@senckenberg.de

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Hintergrund:

Climate Service Center, Hamburg
Das Climate Service Center (CSC) wurde 2009 im Auftrag der Bundesregierung als eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht gegründet, um in der Forschung generiertes klimarelevantes Wissen in die Gesellschaft zu transferieren und diese bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Das CSC berät u.a. über Anpassungsmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Finanzwirtschaft sowie zu Kosten von Klimawandel und Klimaschutz.
Zur Erfüllung seines Auftrags stützt sich das CSC auf ein Netzwerk von Kooperationspartnern, das Forschungseinrichtungen und weitere Klimaberatungseinrichtungen aus ganz Deutschland umfasst. Mehr unter: www.climate-service-center.de

LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main
Mit dem Ziel, anhand eines breit angelegten Methodenspektrums die komplexen Wechselwirkungen von Biodiversität und Klima zu entschlüsseln, wird das Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) seit 2008 im Rahmen der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und die Goethe Universität Frankfurt sowie weitere direkt eingebundene Partner kooperieren eng mit regionalen, nationalen und internationalen Institutionen aus Wissenschaft, Ressourcen- und Umweltmanagement, um Projektionen für die Zukunft zu entwickeln und wissenschaftlich gesicherte Empfehlungen für ein nachhaltiges Handeln zu geben. Mehr unter www.bik-f.de

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