Zum_Niederknien
Zum Niederknien:
Prof. Wittig u. Prof. Thiombiano 
bei der Inspektion der Biodiversität
der norddeutschen Heide

Weitere Informationen
zur Summerschool bei:

Prof. Dr. Rüdiger Wittig
Dr. Karen Hahn-Hadjali
Dr. Julia Krohmer

 

 

Rückblick: Summerschool 2009: Biodiversität in Mitteleuropa und in den Tropen

Deutsch-afrikanische Summerschool beschäftigt sich mit nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen

Der Schutz der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen beschäftigen Wissenschaftler in aller Welt. Und bereits heute ist bekannt, dass sich der prognostizierte Klimawandel in vielen afrikanischen Regionen besonders stark auf die Biodiversität auswirken wird. Wie können deshalb Wissenschaftler aus Afrika und Europa gemeinsam Forschungsexpertise aufbauen, Strategien entwickeln und Experten ausbilden, um diesem Problem zu begegnen? Mit diesen zentralen Themen beschäftigen sich deutsche und afrikanische Wissenschaftler während der diesjährigen Summerschool: 28 Forscher – die meisten von ihnen Doktoranden und Doktorandinnen – der westafrikanischen Universitäten Ouagadougou (Burkina Faso) und Abomey-Calavi (Benin) und der Goethe-Universität nehmen an dieser zweiten Deutsch-Afrikanischen Summerschool teil. Die Universität Frankfurt arbeitet mit diesen westafrikanischen Universitäten bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen.
Zentraler Programmpunkt war eine zehntägige botanische Exkursion quer durch Deutschland, die von dem Frankfurter Ökologen Prof. Rüdiger Wittig geleitet wurde. Dabei ging es nicht nur darum, die Vegetation und Ökologie mitteleuropäischer Kulturlandschaften vom Rhein bis an die Nordsee vorzustellen und zu zeigen, welchen Nutzungen und Veränderungen sie unterliegen; ausdrückliches Ziel der Exkursion war es auch, Einblicke in verschiedene kulturhistorische Besonderheiten wie Brauereihandwerk, Bergbau (und dazugehörige Rekultivierungsmaßnahmen) und Weinanbau zu vermitteln. Während der insgesamt dreiwöchigen Summerschool, die am 19. August endet, können die Teilnehmer darüber hinaus ihr fachspezifisches Wissen vertieften, z.B. über die Anwendung von Geographischen Informationssystemen (GIS) in der Biodiversitätsforschung. Außerdem nahmen die Wissenschaftler an der diesjährigen internationalen Tagung zur Tropenökologie (GTÖ) in Marburg teil, was insbesondere den jungen afrikanischen Forscherinnen und Forschern die Chance eröffnete, ihre Forschungsergebnisse einem Kreis internationaler Experten zu präsentieren.
Mit dieser Summerschool, die vom Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Afrika (ZIAF), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt sowie vom Biodiversität- und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und den Forschungsprojekten BIOTA und SUN unterstützt wird, baut die Universität Frankfurt gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Senckenberg und dem BiK-F-Zentrum ihren Afrikaschwerpunkt weiter aus und setzt dabei wie bisher auf die Ausbildung von Experten („Capacity development“).

Lesen Sie hier den Artikel der FR über die Summerschool

 Austausch in der heide
Austausch in der Heide: Prof. Dr. Brice Sinsin und Dr. Brice Tenté, Uni Abomey-Calavi.

Braunkohletagebau
Braunkohletagebau und seine Folgelandschaften

Heide
Heiden als Folgevegetation früherer Landnutzungsformen - und
warum man sie auch heute noch erhält  

Gute Kooperation
Gute Zusammenarbeit

Alle Photos: ©Katja Heubach