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Gebirge bereiten Boden für Artenreichtum

Frankfurt am Main, den 22.10.2018. Gebirge machen zwar nur rund zehn Prozent der Erdoberfläche aus, beherbergen aber ein Viertel aller landlebenden Tierarten. WissenschaftlerInnen des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Goethe-Universität Frankfurt und anderer internationaler Institutionen haben nun erstmals belegt, dass der Artenreichtum von Wirbeltieren in Gebirgen durch die Vielfalt der Bodentypen und das Ausmaß der Erosion beeinflusst wird.  Wie die kürzlich im Fachjournal „Nature Geoscience“ erschienene Studie zeigt, spielt der Einfluss geologischer Gegebenheiten auf den Artenreichtum unabhängig vom heutigen Klima eine wichtigere Rolle als bisher vermutet.

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